Drohnenführerschein A1/A3 + A2 Kostenlos Erwerben✈️ So gehts

🌍 Wohnsitz nicht in der Schweiz?
Achtung: Die Gebühren und Portale unterscheiden sich je nach Land.

Drohnenführerschein Schweiz kostenlos BAZL

Ist der Drohnenführerschein in der Schweiz gratis? Ja, das ist er. Für den Betrieb von Drohnen über 250 g ist ein Kompetenznachweis erforderlich, und das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) bietet Schulung und Prüfung für den A1/A3-Schein komplett kostenlos an.

Dieser Artikel erklärt, wie Sie sich auf dem Portal bazl.admin.ch registrieren und warum für den großen A2-Schein dennoch Kosten anfallen.

Übersicht der Zertifikate

  • A1/A3-Kompetenznachweis (Gratis): Für fast alle Hobby-Piloten ausreichend. Erlaubt Flüge weit weg von Menschen (A3) oder mit sehr leichten Drohnen (A1).
  • A2-Fernpilotenzeugnis (Kostenpflichtig): Erforderlich, wenn Sie mit schwereren Drohnen (z.B. C2-Klasse) näher an unbeteiligte Personen heranfliegen möchten.

Anleitung: So holen Sie das A1/A3-Zertifikat gratis

Der Prozess in der Schweiz erfordert zwingend ein CH-LOGIN. So gehen Sie vor:

  1. CH-LOGIN erstellen: Falls nicht vorhanden, erstellen Sie eine digitale Identität auf der Bundes-Webseite.
  2. Registrierung bei bazl.admin.ch: Melden Sie sich auf dem Schweizer Drohnenportal bazl.admin.ch als Betreiber an.
  3. Schulung: Absolvieren Sie das kostenlose Selbststudium (Slides & Videos) direkt im Portal.
  4. Prüfung: Lösen Sie den Multiple-Choice-Test (40 Fragen). Nach Bestehen können Sie das Zertifikat sofort als PDF herunterladen.

💡 Tipp: Laden Sie das Zertifikat auf Ihr Smartphone. Bei einer Kontrolle durch die Polizei müssen Sie es (elektronisch oder gedruckt) vorweisen können.


Wissenstest: Sind Sie bereit für die Prüfung?

Bevor Sie sich einloggen, testen Sie Ihr Wissen mit diesen 2 Fragen aus der Schweizer Praxis:

Frage 1: Wie hoch darf ich in der Schweiz maximal fliegen?
a) 150 Meter
b) 120 Meter über Grund
c) So hoch ich will, solange kein Flugzeug kommt
(Richtige Antwort: b)Frage 2: Was ist das Mindestalter für Drohnenpiloten in der Schweiz?
a) 12 Jahre (darunter nur unter Aufsicht)
b) 16 Jahre
c) 18 Jahre
(Richtige Antwort: a)

Der nächste Schritt: Das A2-Fernpilotenzeugnis (kostenpflichtig)

Für fortgeschrittene Piloten mit C2-Drohnen (z.B. DJI Mavic 3) ist das A2-Zertifikat der nächste Schritt. Im Gegensatz zum A1/A3-Schein ist dieser jedoch nicht kostenlos.

Warum kostet der grosse Drohnenführerschein Geld?

Die Kosten entstehen, weil die Prüfung nicht mehr vom BAZL selbst, sondern von zertifizierten, privaten Prüfstellen abgenommen wird. Die Gründe dafür sind:

  • Beaufsichtigte Prüfung: Die A2-Prüfung muss von einer realen Person überwacht werden (sog. „Proctoring“), um Schummeln zu verhindern. Dieser personelle Aufwand kostet Geld.
  • Zertifizierte Anbieter: Die Prüfstellen müssen hohe Qualitätsstandards nach EASA-Vorgaben erfüllen und investieren in professionelles Lehrmaterial und sichere Prüfungssoftware.
  • Administrativer Aufwand: Die Ausstellung und Verwaltung der A2-Zertifikate ist aufwändiger als beim vollautomatisierten A1/A3-Prozess des BAZL.

Spartipp für Schweizer Piloten:
Da die Schweiz die EASA-Regeln übernimmt, können Sie das A2-Zeugnis oft günstiger bei grossen Online-Anbietern aus dem EU-Raum machen. Deren Zertifikate sind in der Schweiz vollumfänglich gültig.

👉 Drone Class (ca. 67 CHF) ist einer der günstigsten Anbieter für den A2-Schein (EASA-konform).

👉 Alternativ bietet auch die DPH Drohnenschule (ca. 85 CHF) anerkannte Online-Kurse.

Wichtig: Versicherung ist Pflicht!

Viele Piloten vergessen: Der Führerschein ist das eine, die Versicherung das andere.

  • Registrierungspflicht: Sobald Ihre Drohne eine Kamera hat (auch unter 250g!), müssen Sie sich registrieren.
  • Versicherungspflicht: Für Drohnen ab 250g ist eine Haftpflichtversicherung über 1 Mio. CHF Deckungssumme gesetzlich vorgeschrieben. Prüfen Sie Ihre Privathaftpflicht – Drohnen sind oft ausgeschlossen!

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Fazit

Nutzen Sie das kostenlose Angebot des BAZL für den A1/A3 Schein. Es kostet Sie keinen Rappen und sorgt für Sicherheit im Schweizer Luftraum. Für den Profi-Einsatz (A2) lohnt sich der Vergleich von Online-Anbietern.